Kintsugi ist mehr als eine Kunstform. Es ist (m)eine Lebensphilosophie

Nach Jahren des Umbruchs, beruflicher Neuorientierung und persönlicher Erfahrungen – sowohl schmerzhafter als auch bereichernder – habe ich im Kintsugi einen Weg gefunden, Brüche nicht zu verstecken, sondern sie bewusst sichtbar zu machen und zu würdigen.

Was ich heute tue, ist das Ergebnis vieler Schritte, Entscheidungen und Wendepunkte. Jedes Stück, das ich fertige, trägt diese Haltung in sich: Dass Schönheit oft dort entsteht, wo etwas zerbrochen war – und dass wir durch unsere Narben wachsen.

Mit meinen handgearbeiteten Kintsugi-Objekten möchte ich diese Sichtweise weitergeben und zeigen, wie viel Stärke und Wert in der Wiederherstellung liegen kann.

Ketsudan 決断
Ein Zeichen für den Mut zur Veränderung.

(ketsu) = entscheiden, bestimmen

(dan) = trennen, abschneiden, klar urteilen

Über mich

Ich bin Mutter von Drillingen, frühere Projektmanagerin in der IT, leidenschaftliche Segellehrerin und Motorradfahrerin – mein Lebenslauf war nie geradlinig. Und genau das macht ihn so besonders.

Mich faszinieren die Vielschichtigkeit des Lebens und die Tiefe der japanischen Kultur, deren Weisheit mich immer wieder inspiriert. Kintsugi ist für mich zur Ausdrucksform geworden – eine Verbindung aus innerer Haltung, Handwerk und Heilung.

Nach vielen beruflichen und persönlichen Wendepunkten habe ich meinen eigenen Weg gefunden. Heute bin ich selbstständig, mache eine Ausbildung zum Mental Coach und widme mich mit Hingabe der Kunst, Brüche sichtbar zu machen – als Erinnerung daran, dass unsere Erfahrungen, so unterschiedlich sie auch sein mögen, uns formen und stärken.

Kintsugi lehrt mich: Nicht der perfekte Weg zählt, sondern der echte. Und der hat oft goldene Risse.